Presse- und Blogzitate, Leser*innen-Post zum „Konsortium“

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PRESSE

… Martin Gries hat eine Dystopie für Jugendliche geschrieben, die in einem mechanischen Zeitalter spielt, in dem Sextanten und Uhren der herrschenden Macht gefährlich werden können. Ein politisch anspruchsvoller Abenteuerroman für Jugendliche ab 14 Jahren

Roland Brockmann, mare

Thema, Handlung und Charaktere der Dystopie sind originell, klug und spannend.
Nina Daebel, Münchner Merkur

Ein Buch abseits des Mainstreams.
Meike Betzold, ekz.bibliotheksservice

… ein toll erzähltes Jugendbuch … eine literarische Entdeckung …
Tanja Kasischke, Badische Neueste Nachrichten / Der SONNTAG

 

BLOGWELT

Das Konsortium oder: Die ungenaue Zeit* ist ein anspruchsvolles Jugendbuch, das mich vollkommen begeistert hat. Man muss viel zwischen den Zeilen lesen, es lädt zum Mit- und Weiterdenken ein und wird deshalb allen, die sich sonst gerne von Geschichten berieseln lassen, nicht gefallen. Das Ende ist erst der Anfang, den wir anschließend ausführlich in unseren Köpfen weiterspinnen müssen. Die Geschichte liest sich für mich wie eine Dystopie – und das ist sie auch gewissermaßen – nur betrachtet aus der Vergangenheit. Denn Mechanik, Zahnräder und Dampfantrieb, spielen hier die Hauptrolle, es handelt sich also um Steampunk. Dass Marietta mehr an Frauen als an Männern interessiert ist, wird nach und nach deutlich, jedoch spielt es für die Handlung eine eher untergeordnete Rolle (so, wie es meiner Meinung nach häufiger sein sollte). Ebenso wird die Wahrnehmung der Geschlechterrollen thematisiert. Für mich ist dieses Buch ein wahres Highlight deutschsprachiger (queerer) Jugendliteratur!
Hannah Welte, queerbuch.wordpress.com


Welche Fehler sehen wir in unserer Welt nicht?
«Das Konsortium» ist ein dystopischer Roman, der zeigt wie anders die Welt aussehen könnte, wenn es andere Gesetze gäbe. Er verwirft die Vorstellungen, die man von der Welt hat und ruft Zweifel hervor. Man sieht in dieser anderen Welt viele Fehler. Fehler, die aber sehr viele dieser Bewohner*innen nicht sehen. Ein Roman also, der zum Nachdenken anregt, nicht zuletzt eben auch über die Frage: Welche Fehler sehen wir in unserer Welt nicht?
Redaktionstipp von Leporello.ch


Wie nur wenige andere seines Genres schreibt Martin Gries Jugendliteratur, die Mädchen ebenso wie Jungs begeistert über alle Maßen. Seine Bücher sind ein spannungsgeladenes, rasantestes, außerdem an Phantasie übersprudelndes Abenteuer. Ab dem ersten Satz von „Das Konsortium oder: Die ungenaue Zeit“ hat Langeweile nicht einmal den Hauch einer Chance. Denn die Story geht ab wie eine Rakete. Also, besser gut festhalten, dann kann’s so richtig losgehen!
Susann Fleischer für Literaturmarkt.info


Mit „Das Konsortium oder: Die ungenaue Zeit“ hat Martin Gries eine außergewöhnliche Dystopie geschaffen, die sowohl poetisch, als auch politisch und packend ist. Dabei wirft er spannende Fragen auf, zum Beispiel: Was ist Besitz? Was ist Freiheit? Was für ein großartiges Buch!
Nora Herdegen, SciFi-Fantasy-Expertin für Buchszene.de


Ich möchte hier nichts von der Handlung verraten, da ich nicht Spoilern will aber nur so viel: So eine Handlung bzw. so einen Plot habe ich noch nirgendwo anders gelesen. Es war schön mal etwas neues zu entdecken. „Das Konsortium“ ist vielleicht nicht für jeden etwas, aber ich kann es euch nur ans Herz legen. Gebt diesem Buch eine Chance und ihr werdet in eine wunderbare Geschichte entführt.
Alexandra Lähn für lovebooksandpixiedust.de


Die Geschichte und den Stil dürften manche anstrengend finden und andere gerade ansprechend. Wenn man nach und nach erfährt, was vor dem Konsortium war, wie es entstand und was die acht Gesetze des Konsortiums für die Menschen bedeuten, bleiben der Leserin, dem Leser Parallelen zur eigenen, „echten“ Welt wahrscheinlich nicht verborgen. Das Buch hat also was drauf – 380 Seiten atmosphärischer, hintersinniger Lesestoff mit einem Ende, das zu einer neuen Geschichte ansetzt.
Andrea Groh für querbeet-gelesen.de

 

Ausgesuchte LESER*INNEN-POST

lieber Martin.

ich lese so gern. aber ich lese nicht mehr viel Neues, weil mich so oft die Sprache stört. selbst wenn die Handlung packend und tiefgehend und toll recherchiert ist, macht mich eine unterambitionierte Sprache irgendwie traurig. daher lese ich meist dieselben Bücher immer wieder.

eigentlich wollte ich gegenüber in der Buchhandlung nur Postkarten kaufen. dann sah ich den Leuchtturm. ein Leuchtturm. und eine Uhr hintendran. Steampunk-Orange. eine Ästhetik, die mich auch an Jugendstil erinnert…und ein Titel, der mich an den Norden erinnert. ich habe mein Kind bequatscht, sich ein Reisebuch auszusuchen, damit ich mir auch ein Reisebuch aussuchen kann. dann habe ich es mit nach St. Peter-Ording geschleppt (7,5h IC, 55min RB) und es auf den Nachttisch gelegt. ich war misstrauisch. ein wunderschönes Buch. das Gefühl eines unausgesprochenen Vertrages. enttäuschte Erwartungen kamen hoch. entweder, es würde mich auch sauer machen. oder ich würde es in zwei Tagen durchlesen…

ich lies es liegen.

3 Tage.

am 4. Tag reiste die Freundin, entsetzt von all dem Wind und völlig überstürzt ab. meine Kinder wollten Pokémon gucken. und ich legte mich ins Bett…neben das Buch. und ich begann zu lesen.

ich habe es in zwei Tagen durchgelesen.

Martin, Du hast mir ein wunderbares Geschenk gemacht. Deine Sprache tut so gut. Deine distanzierte Aufmerksamkeit für all die Personen hat sich gelesen wie eine emotionale Utopie. die Handlung war der Strom, der die beiden Menschen durch die Zeit trieb. aber wichtig war vor allem die Aufrichtigkeit. Deine Aufrichtigkeit in der Beschreibung von Transitgefühlen. das Bejahen von Widerständen.

in Deiner Sprache habe ich Räume gefunden, die mir sehr wertvoll sind und die ich selbst so gern erforsche.

das möchte ich Dir da lassen. das und einen lieben Gruß aus Südhessen.

Liefs,

Minusch

 

 

 

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