Das gibt es doch nicht! Doch.

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Merkwürdige Meerwesen von A bis Z

Ich könnte die Geschichte erzählen, wie eine geheimnisvolle Verschwörung um ein Buch, dass so gefährlich ist, dass es niemand lesen darf.

Doch es sollte nur ein lustiges Sachbuch für Kinder werden. Und doch denkt man bei der Geschichte rund um das Buch: „Das gibt es doch nicht!“. Das Buch sagt allerdings von Seite zu Seite: „Doch! Das gibt es!“

Und das eben auch bei der Geschichte rund um das Buch.

Es fing damit an, dass ich bei einer Recherche herausgefunden habe, dass Biolog*innen einen eigentümlichen Humor haben. Welche Namen die sich für die Tiere und Pflanzen ausdenken, die sie entdecken, ist schon sehr witzig. Manchmal beabsichtigt und manchmal unbeabsichtigt. Daraus wollte ich ein Buch machen und habe angefangen zu recherchieren.

Als ich ein ganzes ABC der merkwürdigen Meerwesen zusammen hatte, habe ich die Geschichte verschiedenen Verlagen angeboten. Ein Verlag hat das Manuskript dann gekauft. Der Verlag ist bekannt für kunstvoll gestaltete Sachbücher. Ich habe mich sehr gefreut, dass dieses Buch in dem Verlag erscheinen sollte. Der Verlag hat eine Illustratorin engagiert und mit den Probeillustrationen einen Dummy gemacht.

Die Treffen zwischen der Lektorin, der Illustratorin und mir liefen sehr gut. Und doch hat der Verlag sich schlussendlich entschieden, das Buch nicht herauszubringen.

Ich habe dann meine Rechte unter dem Arm geklemmt und habe das Buch einem anderen Verlag verkauft. Es ist ein sehr großer Verlag. Der engagierte die wunderbare Illustratorin Irmela Schautz. Sie machte wirklich zauberhafte Probeillus. Die Meeresforscherin Katja Dorschel hat alle Fakten überprüft. Der Verlag produzierte einen Dummy – um dann das Projekt auf Eis zu legen.

 

 

Inzwischen hatte ich aus dem einen Buch eine ganze Reihe vorbereitet:

„Das gibt es doch nicht!“ …

merkwürdige Meerwesen, verrückte Vögel, irrwitzige Insekten … Der Humor der Biolog*innen ist unerschöpflich.

Ich wurde also zweimal für ein Buch bezahlt, das nie erschienen ist. Das könnte man für einen Komplott halten. Im Grunde es aber nur ein Zeichen dafür, dass ein Autor oder eine Autorin bei der Kalkulation eines Buches einfach keine Rolle spielt.

Das Ganze ist jetzt einige Jahre her. Ich werde in den kommenden Ausgaben meines Newsletter Mari von Armleuchter-Algen, Seefledermäusen und Yetikrabben erzählen. Ihr mögt vielleicht denken:

„Das gibt es doch nicht!“.

Aber die Antwort ist immer „Doch.“ Und wenn ich nicht genau genug erkläre, schreibt Mari mir zurück.

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